Im Gegensatz zu visuellen Ausdrucksformen des alltäglichen Lebens, welchen in Sammlungen und Archiven, in Ausstellungen und Publikationen längst soziologische, kulturgeschichtliche und ästhetische Bedeutung zugeschrieben wird, fristet der Bereich der Akustik ein marginales Dasein.
"Geräusche - eine Ausstellung" fokussiert das Bewusstsein auf die Eigentümlichkeiten der akustischen Erscheinungen unserer Umwelt, weist auf die versteckten Schönheiten der Nebengeräusche hin, und betont die unerhörte Wichtigkeit der akustischen Welt.
In sieben Hörräumen sind akustische Ereignisse in konzentrierter Form zu erleben:
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Die Aufmerksamkeit wird vom äusseren aufs innere Auge gelenkt und animiert zu neuen Wahrnehmungen der sinnlichen Welt. Beim Eintauchen in die Welt der Geräusche werden Erinnerungen wach und Bilder evoziert. Durch Assoziation und Kombination konstruieren wir ganz persönliche, alte und neue Geschichten.
In Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Blindenverband wird die Ausstellung durch Beschriftung in Braille und einem Ausstellungsführer in Braille und Grossdruck immer auch für Blinde und sehbehinderte Personen erschlossen.
Entwicklung, Realisation und Produktion: fischteich, Mitarbeit: Irene Vögeli und Christian Kuntner. Hertzflimmern ist als Koproduktion mit dem Forum Schlossplatz, Aarau realisiert worden.
Nebst dem offiziellen Rahmenprogramm bieten wir zu "Geräusche" einen an.