Ein Ausstellungsprojekt der Naturmuseen
Olten und
St. Gallen, in Zusammenarbeit mit der
Vogelwarte SempachSie leben zwar oft in unserer Nähe, doch sehen wir sie selten. Seit jeher sind wir Menschen von diesen für uns zumeist unerreichbaren Tieren fasziniert. Unerreichbar und gezwungenermassen eher unbekannt deshalb, weil sie sich mit ihrer Lebensweise als Nachtvögel oder ihrem speziellen Lebensumfeld in luftiger Höhe unserer Wahrnehmung entziehen.
Kunstflieger, Meisterjäger, Superlauscher und Scharfseher
Die aussergewöhnlichen Sinneswahrnehmungen von Eulen und Greifvögel sind beachtlich. Sie zeichnen sich aus durch phänomenale Seh- und Hörleistungen, Fluggeschwindigkeiten und Jagdtechniken. Wie orten und greifen sich Eulen auch bei völliger Dunkelheit Beute? Wie hören sie Mäuse unter dem Schnee rascheln?
Welche Fluginstrumente brauchen Bussarde für ihre Loopings und der Falke für seine Sturzflüge? Weshalb müssen Krallen und Schnäbel aller Eulen und Greifer so gefährlich scharf sein?
Sinnbild, Symbol, Mythos und Märchenfigur
Mensch und Vögel stehen in einer engen Beziehung zueinander. Mythen, Legenden und Geschichten, in welchen der Mensch sich die Vögel als Symbole und Projektionsflächen nutzbar macht, aber auch durch den Menschen bedrohte Lebensräume sollen vielfältig und abwechslungsreich präsentiert werden.