Die verschiedenen Phasen von Pubertät und Adoleszenz sind für viele Jugendliche immer mehr mit andauerndem Stress verbunden. Der Abschied von der Kindheit, die Emanzipation von den Eltern und die Neuorientierung in der Erwachsenenwelt kann selten krisenfrei bewältigt werden.
Der Druck von aussen auf die Jugendlichen nimmt in hohem Masse zu. Ihre Isolation kann sich so zuspitzen, dass sie in Mutlosigkeit, Resignation und nicht selten in eine Depression fallen, die sie im eigentlichen Sinne des Wortes ?ausrasten? lässt. In dieser Hoffnungslosigkeit haben sie nichts mehr zu verlieren. Die Folge davon sind Rücksichtslosigkeit allem und allen gegenüber, auch sich selbst.
Unser Alltag mit den Kriegen, der Wirtschaftsrezession, dem Stellenabbau und dem Lehrstellenmangel betrifft im Übermass auch die jungen Menschen und macht sie hoffnungs- und aussichtslos.
"" will den Druck, der in Schule, Lehre, Familie und in der Konkurrenz unter den Jugendlichen entsteht, benennen und seine negativen Folgen thematisieren. Dabei sollen die integrativen und sozialen Fähigkeiten von Jugendlichen gestärkt, die Sprachlosigkeit durch Dialog, Destruktivität durch Aktivität ersetzt werden.
Stephan Lichtensteiger (fischteich) inszenierte im Auftrag der Theaterfalle Basel das Stück "smile a bit" und zeichnet für die Dramaturgie mitverantwortlich. Im Stil des interaktiven Theaters bringt die Theaterfalle brisante Themen unserer Zeit auf die Bühne: Generationskonflikte, Rassismus, Gewalt, Gleichstellung der Geschlechter, soziale Isolation, Randgruppen der Gesellschaft.
So bietet die Inszenierung ein Forum, das den Jugendlichen eine Möglichkeit der Auseinandersetzung gibt; statt in Passivität zu erstarren, übernehmen sie hier einen aktiven Part und greifen mit sicht- und erlebbarem Erfolg ins Geschehen ein, indem sie ihre Lebenswelt auf die Bühne bringen und sie so ?erproben?.